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Tiroler Steinöl-Achensee - Tirol

 

Vitalberg Tiroler Steinöl - Geheimtipp bei Gelenksschmerzen. Das schwarze Gold vom Achensee mit wohltuender und pflegender Wirkung ist schon lange bekannt und ein Begriff für Wellness. Bei Gelenkschmerzen, ist das schwarze, stark riechende Öl, ein Geheimtipp und wird auch in der Volksmedizin angewendet.

 

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Das Tiroler Steinöl wird aus Gesteinen der Seefelder Schichten, einem Ölschiefer des Hauptdolomit, gewonnen, einem unterjurassischen, kerogenführenden Mergel. Hauptvorkommen ist die Erlspitzgruppe bei Seefeld in Tirol, spätere Fundstellen befinden sich im Bächental und in der Umgebung des Achensees. Die Kerogene im Ölschiefer bildeten sich unter Sauerstoffabschluss aus abgestorbenem Plankton, Meerwasser- und Süßwasseralgen sowie Bakterien. Durch die Auffaltung der Alpen wurden die ehemals horizontal abgelagerten, fossilreichen Sedimentschichten verfestigt und verstellt. Die Ölschiefer bei Pertisau lagern heute in einem Winkel von 51°.

 

Das Ölschiefervorkommen in Tirol wurde im Seefelder Raum seit dem Jahr 1350 genutzt; das daraus gewonnene Steinöl wurde weithin gehandelt. Der Sage nach handelte es sich dabei um Blut des Riesen Thyrsus, es wurde darum auch unter dem Namen Dürschöl verkauft und die Händler nannte man Dirschler.[2] 1576 wurde dem Alchemisten Abraham Schnitzer das Privileg zur Steinölproduktion im Inntal durch Erzherzog Ferdinand II. eingeräumt, Abbaugebiet war die Reither Spitze. Ziel war es, mit dem Öl die teuren Importe von Unschlitt für Grubenlampen im damals dominierenden Tiroler Bergbau zu ersetzen. 1845 begann mit der Gründung der I. tirolischen Asphaltgewerkschaft am Gießenbach in Scharnitz die Industrialisierung der Steinölbrennerei und Asphaltherstellung. Dies stellte sich als ertragreich heraus, so dass Erzherzog Maximilian von Österreich-Este das nach ihm benannte Hüttenunternehmen bei Seefeld finanzierte. Die Hoffnung, mit der ab 1858 betriebenen Destillation des gefragten Lampenbrennstoffs Petroleum große Gewinne zu machen, zerschlug sich mit dem wenig später importierten, günstigeren Petroleum aus Erdöl. Die industrielle Produktion wurde aufgegeben und ab Mitte der 1860er Jahre wurde die Steinölbrennerei wieder handwerklich von Ortsansässigen betrieben. Ab 1884 wurde dann mit der Sulfonierung des Steinöls der Grundstein für die Vermarktung unter dem Markennamen Ichthyol gelegt. Die Gesteine bei Seefeld wurden bis 1964 abgebaut, seitdem verwendet die dort ansässige Maximilianshütte Ölschiefer aus Frankreich für die Produktion ihrer auf Steinöl basierenden Erzeugnisse. Ein Mineraliensammler (Martin Albrecht sen.) entdeckte 1902 am westlichen Ufer des Achensees bei Pertisau Ölschiefervorkommen. Das erste von ihm betriebene Bergwerk mit primitiven manuellen Abbautechniken wurde 1917 durch eine Lawine vernichtet. 1908 wurde im Bächental, einem Seitental im Karwendel, auf 1500 m Seehöhe ein weiteres, ergiebiges Ölschiefervorkommen entdeckt, das bis heute, in der 4. Generation, in einem geringen Umfang bergmännisch abgebaut und zu Tiroler Steinöl verarbeitet wird.


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